a) Gedenktafel von der Lüttke,
Türkenkrieg
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Gedenktafel (Epitaph)
im nördlichen Seitenschiff der St. Nikolai
Kirche zu Kremmen
für den Hauptmann Adolph Ernst von der Lüttke
(v. d. Lütke),
„Erbherr auf Kremmen, Vehlefanz, Groß und
Klein Ziethen“ (Sohn des Marco / Markus von der Lütke zu Vehlefanz),
der während des „Großen Türkenkrieges“
(1683-1699, auch als 5. Österreichischer Türkenkrieg bezeichnet)
nach der Schlacht von Slankamen (19.8.1691)
[Slankamen oder Szlankamen, ca. 60 km nordwestlich
von Belgrad, Serbien], an den Folgen der Verwundung starb:
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Inschrift:
Der Weiland Hoch und Wol Edel gebohrne Vest
und Manhaffte Herr Hr. Adolph Ernst von der Lüttke Röm:
Kayser. Maj. des Hoch Fürst. Anhaltischen Lobl. Regiments zu Fuß
bestalter Hauptman, auff Cremen, Vehlefanß, Groß und Klein
Ziten,
Ervherrn ist gebohren auff dem Hause Vehlefanß im Jahre 1667,
den 3ten February. Nachmals in dem Kayser. Feld-Lager zwischen
Salan Kement und Peterwardein in Schlavonien zweie Tage
nach der mit den Türcken geschehenen blutigen Schlacht auff
seinen Erlöser Christum Jesum seelig entschlaffen zu Nachts
den 11ten und 21sten Augusti des 1691 Jahres.
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(Angabe des Datums nach altem und neuen Kalender)
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Nach WILLE waren früher noch zu beiden Seiten Fahnen angebracht,
eine mit dem Wappen der Familie, die andere mit den Namen der Eltern.
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| Dienstgrad |
Name |
Vorname |
Geburtsdatum und -ort |
Todesdatum und -ort |
Truppenzugehörigkeit oder Einheit, weitere Bemerkungen |
| Hauptmann |
von der Lüttke
(v. d. Lütke) |
Adolph Ernst |
3.2.1667 Vehlefanz |
21.8.1691 zwischen Slankamen
und Peterwardein (Slawonien) |
Fürstlich-Anhaltinisches Löbliches Regiment zu Fuß;
verwundet in der Schlacht am 19.8.1691 |
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b) Gedenktafel Grüwel, Spanischer
Erbfolgekrieg
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eine weitere Gedenktafel in einer Nische im südlichen Seitenschiff
der St. Nikolai Kirche,
(kaum lesbar)
für Thomas Jacob Grüwel
(Sohn des Kremmener Bürgermeister und Poeten Johann Grüwel
oder Greuvel),
gestorben im Spanischen Erbfolgekrieg (1701-1714),
offensichtlich 1708 (dann geboren 1686).
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Inschrift:
Oben (kaum lesbar):
Gott
zu Ehren und zum Gedächtnis
des edlen und Mann vesten
Herrn Thomas Jacob Grüwels,
welcher anfänglich sich der Palladi *, her-
nach dem Marti ** gewidmet hat. Weil er nun un-
ter Sr. Königl. Hoheit Marggraf Al-
brecht regiment zu Fuß sich wol verhalten, ist balt
zum Unterofficir gemacht, hernach als er in der Schlacht
bey Rameln *** u. der Belagerung vor Niemen und acht gute
proben abgeleget, ist er zum Fenrich designiret,
im quartir Achen aber vom Tode durch ein Sol-
datenfiber in der Blüte seiner Jugend, nehm-
lich im 22ten Jare hingerißen.
Der betrübte Vater Hr. Johann Grüwel
gekrönter Poet und Burgemeister
alhier hat durch dieses andenken
sich trösten und seine Nachkom-
men zur Tugend anreizen
wollen.
Unten:
SiC VIVIT POST FUNERA VIRTUS ****
ANNO 1708
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Anmerkungen:
* Palladi = Pallas Athene, Schützerin der Künste.
** Marti = Mars, der Kriegsgott.
*** = Ramillies, zwischen Brüssel und Lüttich, Belgien, am
23.5.1706.
**** = So, Tugend lebt über den Tod hinaus.
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Quelle (für beide Epitaphe): Infoblatt der Kirchengemeinde
Kremmen (in der Kirche); Hermann Wille: Geschichtliches Heimatbuch für
die Stadt Kremmen, 1925.
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c) Gedenktafel 1813 - 1815
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in der St. Nikolai-Kirche eine schwarze Gedenktafel für die
Gefallenen der Befreiungskriege (1813-1815)
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Inschrift:
Andencken
an die aus diesem Kirchspiel für König und Vaterland Gestorbenen
Friedrich Wilhelm der III. verhieß 1813 den tapferen Söhnen
des Vaterlandes, wel=
che für dessen Befreiung von der Fremden Joch ihr Leben zum Opfer
hin geben
würden, ein Gedächtniß an heiliger Stätte. Ihre
dankbaren geretteten
Mitbürger lösen dies königliche Wort.
Cremmen weihte den Seinen diese Tafel am 31. März 1816.
(Namen)
Ihr Lob wird nicht untergehen. Sirach 44, 12.
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Auf dem Schlachtfelde fielen
| Name |
Vorname |
Todesdatum und -ort |
Weitere Bemerkungen |
| GENSCHEFSKY |
Johann Anton Friedr. |
26.5.1813 bei Haynau |
23 Jahre alt |
| WILCKE |
Johann Carl |
22.8.1813 bei Hagelsberg |
20 Jahre alt |
| BETCKE |
Christian Friedrich |
6.9.1813 bei Dresden |
21 Jahre alt |
| NEYE |
Christian Friedrich |
18.10.1813 bei Leipzig |
26 Jahre alt |
| KUHLENBRODT |
Christian |
18.10.1813 bei Leipzig |
32 Jahre alt |
| MAAß [MAASS] |
Daniel Friedrich |
31.3.1814 bei Paris |
22 Jahre alt |
| KERSTEN |
Fried. |
19.6.1815 bei Wavre |
29 Jahre alt, aus Steinforth in Meckl. |
| WIESE |
Carl Heinrich |
3.7.1815 bei Paris |
19 Jahre alt |
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An den Folgen der Krieges Strapazen sind gestorben
| Name |
Vorname |
Weitere Bemerkungen |
| THIEN |
Gotthilf Siegesmund Gottfried |
18 Jahre alt |
| NEYENDORF |
Carl Ludwig |
24 Jahre alt |
| ZOLLCHOW |
Carl Andreas |
17 Jahre alt |
| KAMMACHER |
Carl Ludwig |
23 Jahre alt, hiesiger Bürger |
| HAGEN |
Christian Friedrich |
18 Jahre alt |
| SIETMANN |
Wilhelm Friedrich |
18 Jahre alt |
| GENSCHEFSKY |
Christian Friedrich |
22 Jahre alt |
| GEBAUER |
Johann Ludwig |
25 Jahre alt |
| PLESLIN |
Ludwig Ferdin. |
29 Jahre alt, hiesiger Bürger, aus Neu-Brandenburg in Meckl. |
| ELBRECHT |
Johann Friedrich |
27 Jahre alt, aus Stendal gebürtig |
| BOLLE |
Joachim Friedrich |
17 Jahre alt |
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d) Friedenseiche 1866
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südlich der Kirche steht eine 1867 zum Gedenken an den Feldzug
von 1866 gepflanzte Friedenseiche (hier ohne Foto)
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e) Gedenkplatte 1870/71
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Metallplatte in der St. Nikolai-Kirche für die Gefallenen
des deutsch-französischen Krieges 1870/71
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Inschrift:
Aus der Stadtgemeinde Cremmen
starben während des deutsch-französischen
Krieges 1870 u. 71 auf dem Felde der Ehre
mit Gott für König und Vaterland (Namen):
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| Dienstgrad |
Name |
Vorname |
Geburtsdatum |
Todesdatum und -ort |
Weitere Bemerkungen |
| Kanonier |
DIETER |
Carl Friedrich |
13.8.1848 |
16.8.1870 Vionville |
in der Schlacht |
| Gefreiter |
NEYE |
Friedr. Wilh. Ludw. |
16.9.1843 |
16.8.1870 Vionville |
in der Schlacht |
| Sergeant |
NEUBERT |
Albert |
20.2.1844 |
16.8.1870 Vionville |
in der Schlacht |
| Musketier |
WUDICKE |
August |
6.8.1844 |
16.8.1870 Vionville |
in der Schlacht |
| Musketier |
VARDUHN |
Wilhelm |
18.10.1847 |
25.2.1871 La Breil |
im Lazareth in Folge schwerer Verwundung |
| Landwehrmann |
STEFFIEN |
Wilhelm |
9.9.1837 |
10.10.1870 Brandenburg |
im Lazareth in Folge der Kriegs Strapazen |
| Landwehrmann |
REPPCKE |
Carl Heinrich |
19.9.1833 |
30.11.1871 Kremmen |
in Folge der Kriegs Strapazen |
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f) zwei Gedenktafeln 1. Weltkrieg
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zwei hölzerne Gedenktafeln für die Gefallenen des 1.
Weltkrieges (1914 bis 1918) in der Kirche St. Nikolai
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Inschriften (auf beiden Tafeln identisch):
Es starben für unser Vaterland:
(Namen der Gefallenen)
Zum dankbaren u. ehrenden Gedächtnis ihrer Treue bis zum Tode
Die evangelische Kirchengemeinde Kremmen.
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Name Vorname Todesdatum
BREE Karl 8.9.1914
SCHNEIDER Wilhelm 14.9.1914
GANZER Wilhelm 14.9.1914
WULFF Gustav 23.9.1914
ECKERT Ernst 30.9.1914
METZKER Theodor 7.10.1914
GUTSCHOW Wilh. 11.10.1914
BRUCH Franz 12.10.1914
ÜBEL Reinhold 23.10.1914
RÖHRICHT Reinhold 26.10.1914
WEGENER Edmund 27.10.1914
METZKER Franz 30.10.1914
DANNEFELDT Karl 30.10.1914
BERTHOLD Max 30.10.1914
WIßMEIER Franz 6.11.1914
GANZER Hermann 23.11.1914
WOLFF Otto 14.1.1915
SCHULTZE Fritz 24.1.1915
SCHREIBER Max 2.3.1915
SCHULZ Walter 21.3.1915
GEBAUER Franz 21.3.1915
SCHNEIDER Paul 21.3.191
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Name Vorname Todesdatum
DRÖSCHER Albert 19.4.1915
MÜLLER Albert 2.5.1915
ULRICH Karl 10.5.1915
SCHADE Wilhelm 11.5.1915
FROMMHOLD Armin 26.5.1915
KLUSMEYER Ferd. 31.5.1915
KURZ Max 5.6.1915
BARTIG Albert 12.6.1915
BANDERSEE Bruno 1.7.1915
HARTWIG Franz 24.7.1915
DÖRING Wilhelm 5.8. 1915
WEGENER Fritz 17.8.1915
FEHLOW Gustav 1.10.1915
WESSEL Alfred 11.10.1915
BUCHMANN Adolf 16.10.1915
MÜLLER Otto 26.10.1915
BUCHMANN Max 12.2.1916
SCHMIDT Max 12.3.1916
CORDS Gustav 27.3.1916
DIETER Paul 6.4.1916
WEGENER Herm. 8.5.1916
FEHLOW Wilh. 28.6.1916
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Name Vorname Todesdatum
STUFF Walter 19.8.1916
VON DÜRING Albrecht 4.9.1916
BETHKE Otto 6.11.1916
SCHULZE Wilh. 12.4.1917
BADTKE Otto 16.4.1917
NEIMANN Herbert 19.4.1917
SCHULZ Albert 23.4.1917
JAHN Ernst 3.5.1917
RÜDING Otto 3.5.917
SCHULTZ Karl 11.6.1917
WIECHERT Otto 13.6.1917
SCHULZ Otto 16.8.1917
DRÄGER Otto 21.8.1917
MACHEEL Paul 9.10.1917
KNÖFEL Paul 18.10.1917
SCHULZ Otto 10.11.1917
DUCAT Wilhelm 3.12.1917
GÖTTLING Ernst 6.12.1917
BELLIN Wilhelm 17.12.1917
WEGENER Willi 1.1.1918
LENTGE Fritz 14.1.1918
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Name Vorname Todesdatum
ISKRAUT Fritz 12.2.1918
WULFF Emil 23.3.1918
MACHEEL Otto 4.4.1918
KRÜGER Fritz 6.4.1918
BARTEL Wilh. 19.5.1918
KRÜGER Otto 1.6.1918
MÄKER Karl 8.6.1918
RORARIUS Emil 14.6.1918
BREE Max 4.7.1918
SCHLÖTTKE Herm. 6.7.1918
FALKENBERG Paul 29.7.1918
SCHÖN Gustav 4.8.1918
REINNEL Adolf 21.8.1918
WINDHORST Heinr. 30.8.1918
MARQUARDT Franz 4.9.1918
GANZER Adolf 9.9.1918
BEHRENDT Rich. 4.10.1918
DIETRICH Karl 9.10.1918
SEEBURG Georg 14.10.1918
HERTZ Curt 13.11.1918
KIRSCH Karl 25.12.1919
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g) Steinplatte 2. Weltkrieg
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an einer Wand in der St. Nikolai Kirche eine Platte aus Stein zum
Gedenken an die Toten
des 2. Weltkieges (1939 bis 1945) -ohne Namen-
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h) Marktplatz (2. Weltkrieg)
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Gedenktafel am Brunnen auf dem Marktplatz:
liegende, (bankartig) erhöhte Metallplatte, am 8. Mai 2005 eingeweiht,
zwischen der russischen und der deutschen Inschrift sind die Umrisse des
"alten" sowjetischen Denkmals abgebildet
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Inschrift:
Rechts: Ehre den für die Freiheit und Unabhängigkeit der
Heimat gefallenen Helden
Links: Wiederholung der Inschrift in kyrillischen Buchstaben
Darunter: Das ist die Inschrift des russischen Denkmals, welches sich
ursprünglich von 1945/46 - 2004 an dieser Stelle befand.
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Anmerkung:
Am 18.10.1882 weihte die Stadt Kremmen auf dem Marktplatz ein Ehrenmal
/ Kriegerdenkmal für die Gefallenen des deutsch-französischen
Krieges 1870/71 ein
(Architekt: Ernst von Ihne).
Unter der sowjetischen Herrschaft nach Mai 1945 wurde dieses Denkmal
umgestaltet, trug dann einen roten Stern und in kyrillischen Buchstaben
den Spruch
„Ehre den für die Freiheit und Unabhängigkeit der Heimat
gefallenen Helden“.
Das sowjetische Denkmal schließlich wurde 2004 vollständig
abgerissen und der Marktplatz neu gestaltet.
Abbildungen - sowohl des Zustandes von 1882 als auch "nach 1945" in:
Märkische Allgemeine Zeitung/Neue Oranienburger Zeitung vom 02.02.2009,
Seite 14.
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i) Gedenkstätte 2.
Weltkrieg
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Gedenkstätte 1939-1945 an der Kapelle auf dem Kremmener Friedhof
am Kienberg (Richtung Staffelde): Gedenktafel, rechts daneben befinden
sich ein Gedenkstein sowie 10 Gräber (mit 11 Toten)
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Inschriften:
(Namen,
siehe unten)
Im Gedenken an 69 unbekannte Tote
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Die Opfer
des zweiten Weltkrieges
mahnen zum Frieden
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Die Namen der Gefallenen von der Gedenktafel:
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Name Vorname
FEILER Kurt
GÜNTHER Gustav
GROßMANN Reiner
GRÜNER Günter
HAHN Artur
HAMANN Götz
HARMS Günter
HÖFER -
HÖNIG Franz
HOFFMANN Kurt
KANTERES -
KEIM Anton
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Name Vorname
KERN Karl
KISTER Jürgen
KAPP Friedrich
KUSCHNOWSKI Paul
MALESCHWITZ Artur
MEURER Heinrich
MIELKE Gerhard
NEUBAUER Emmerich
PÜTZSTÜCK Friedrich
RADTKE Alfred
RECK Gerwin
RIES Adolf
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Name Vorname
RÖMKE Erwin
RÜMCKE Horst
RUSCHITZKA Anton
SCHMIDL Helmut
SCHMIDT Reinhold
SCHROEDER Günter
SCHROERS Werner
SCHULTZ Rudolf
SEIDEL Horst
STECHLER Horst
TRONNIER Heinrich
WEGHORN Richard
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Name Vorname
WERNER Helmut
WILIG Harald
BAROTTI Dominico
KONDELL Ullrich
SYDACK -
AISLEITNER Anton
BÄTKER Karl
BARTSCH Horst
BECHER Heinrich
DEGER Walter
DÖRING Franz
EYDNER Rudolf
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Desweiteren 9 Einzelgräber und 1 Doppelgrab mit Grabsteinen.
Die Namen der Gefallenen:
Name Vorname Geburtsdatum Todesdatum
HEUERMANN Heinz 27.03.1928 23.04.1945
DIABL Willibald 01.04.1925 25.04.1945
(die beider ersten stehen zusammen auf einem Grabstein)
KUBIC Walter 16.11.1926 25.04.1945
STÖHR Joachim 27.09.1924 26.04.1945
NOWAK Alfred 08.12.1927 25.04.1945
SCHULTZ Rudolf 14.03.1910 25.03.1945
HAIDUCK Franz 19.10.1923 11.02.1944
SCHÖNBERG Karl 06.03.1908 01.07.1944
HEINERICI Willi 11.10.1925 27.02.1945
BAER Manfred - 1928 30.01.1944
WERNITZ - - -
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Anmerkung:
Offensichtlich ist diese Stelle auch Massengrab für 69 weitere
unbekannte Tote! Einige der namentlich genannten Soldaten kamen wahrscheinlich
in den Kämpfen bei Kremmen ums Leben: am 16. April 1945 begann der
Vorstoß der 1. Weißrussischen Front (Marschall Schukow) zur
Umzingelung Berlins gegen die nördlich von Berlin stehende Armeeabteilung
Steiner, am 23.04. stand die sowjetische Armee im Raum Kremmen.
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Datum der Abschriften und Fotos: 29.09.2007
Fotos © Klaus Euhausen
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weitere Gefallenendenkmäler, etc. der Region, siehe www.denkmalprojekt.org
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Kriegerdenkmäler,
Gedenktafel in Löwenberg (Mark)
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